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Critiques
sur mes publications I
"Texte um Spuren"
"Und ich lese beklommen, langsam, konzentriert, fast angestrengt,
fast argwöhnisch, jedenfalls lange genug, um ratlos, verwirrt, sehr
still und bescheiden, und dann sehr rot und erregt zu werden: - Wer ist
dieser Wagner, dieser Schlemihl, der ständig seine vergangene Gegenwart
und seine gegenwärtige Vergangenheit zu bewältigen versucht,
dern seinen unverkäuflichen Schatten wie ein Messer vor sich herträgt
oder ihn sich wie eine Tarnkappe aufsetzt?"
TITUS (Cornel
Meder, CLEC)
"Guy Wagners
Stärke liegt zweifellos in der Poetisierung des persönlichen
Bereiches, in der Heraufbeschwörung jenes komplexen Mosaikes unserer
Gefühle, unserer privaten Erfahrungen, im Entstehenlassen einer leisen
nostalgischen Stimmung, diskret zurückhaltende Oberfläche, die
kaum über die bewegten Untergewässer hinwegtäuscht, sie
auch nicht verneinen will, doch vor jeder Aufdringlichkeit zurückschreckt.
(...)
Dieses Buch der Abschiede ist auch Suche nach einem Sinn, den der Autor
nicht in der Auseinandersetzung von Worten zu finden vermag.
Der plötzlich durchleuchtet in der Begegnung mit einem Menschen,
einer Frau, die er hätte lieben können und die ihm nur wieder
die Botschaft bringt von der Unmöglichkeit jener engen Beziehung,
die sich ihm immer wieder - trügerisch - als Versprechen ankündigt
und ihn allein vor einem leeren Blatt zurückläßt, als
ob das Schreiben möglich sei, als ob dort eine Antwort zu finden
sei. "
Josiane Kartheiser
(tageblatt)
"Es ist kein
Buch, das nach gescheiterten Beziehungen, nach dem Verlust von Illusionen
aufhört. Stets gibt es Hoffnung, wie es auch im Beckettzitat am Ende
des Buches heißt. Auch am Schluß des Textes: "Und Chile?"
ist die Hoffnung zu verspüren.
Es ist kein Optimismus, nicht mal ein gedämpfter, sondern eher eine
Art Realismus, daß man weitermachen muß, um Illusionen ärmer,
aber um Erfahrungen reicher."
Robert Steffen
(d'Lëtzebuerger Land)
"Lieber Guy,
wir hinterlassen 'Spuren' - die Deinen bei mir jedenfalls: ja, Du kannst
beschreiben: die Außenwelt, Seelen, due Deine und die anderer."
Friedel Thiekötter
(in einem Brief)
Suite (Critiques)...
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Dessin d'Ivan Levesque
in
"Texte um Spuren"
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