sie
hatten mitnichten
blut genug getrunken
die eingefrorenen totenschädel
totenkopfobristen
mörderfratzfaschisten
in den ausgedorrten Straßen
von saloniki patras und athen
sie wollten
schreie hören die halunken
sich an elektroden knüppel-
schlägen starr auf hoden
aufputschen
die putschistenrüpel
weiter sich an blut berauschen
in der rue mesogian die rädels-
führer frei nach heil mein führer
vierzig jahre später
lassen sie die hitlersaat des todes
aufgehn in den straßen
von saloniki patras und athen
der krätzekranke
räudge aasvertilger
den sie zum phönix kürten
schlürft weiter von dem blute
des prometheus in den straßen
von saloniki patras und athen
und sie
stinken schon vom moder ihrer morde
die hurenböcke mit den goldnen orden
und den cia-besohlten unterdrückerstiefeln
die auf qualen freier menschen
säbelrasselnd weitertollen
auf ihrem langen marsch
durch nacht und barbarei
kneifen sie den fetten schinder-
arsch zusammen und marsch-
ieren wieder los soldatentiere
panzer rollen panzer rollen rollen
durch die ausgedorrten straßen
von saloniki patras und athen
sie schreiten
los um mitternacht
und sind am ziel im morgengraun
die ränkeschmiede diese stillen
die dem mördervater nicht mehr traun
und ficken den kumpanen finstrer tage
hinterrücks raus aus der macht
sie wollen weitermorden an den besten
für den freien freien nixon-westen
und den popen der den segen gab
sie treten an nach cia- und nato-plan
und schaufeln nur ihr eignes grab
in den ausgedorrten straßen
von saloniki patras und athen
die leeren
augen schützen sonnenbrillen
man sollte nur die angst nicht sehn
die sie nachts in ihren dunklen mauern
schwer befällt die eumenidenschatten
die stumm an ihren betten stehn
und huschen durch die ausgedorrten straßen
von saloniki patras und athen
denn hinter
vorgehaltner hand
im schrei der folter und im hagelschlag
der falangatortur bricht immer nur
stumm und schwer das alte griechenwort
„lefteria" du freiheit seine schmale bahn
durch die ausgedorrten straßen
von saloniki patras und athen
und an
dem tag an dem die sonne tanzt
prometheus feuer auf die mörder gießt
bouzukiklang die sternenschweren
nächte heller strahlen läßt dann
liegen ihre eingefrornen totenschädel
sonnenbrillen blutbefleckten stiefel
im gold der freiheitsdüfte die herüberwehn
von den aufgeblühten straßen
in saloniki patras und athen
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